Meine Angebote rund um den Fuß - Salon-Hinterbruehl

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Meine Angebote rund um den Fuß

Leistungen > Fußpflege

Nagelprothetik :

Durch einen Unfall oder einer Erkrankung kann es zu schweren Störungen
der Naturnägel kommen. Durch die Beschädigung oder Zerstörung der
Nagelmatrix normales Wachstum des Nagels oft nicht mehr möglich.
Im Rahmen der Nagelprothetik gelingt es jedoch, den Naturnagel mittels
Kunststoffen entweder teilweise oder vollständig aufzuarbeiten.
Das Herauswachsen des eigenen Nagels kann bis zu einem Jahr dauern.
Eine regelmäßige Kontrolle wird hier empfohlen. Folgende Nagelprothetikmodelle
werden von mir angewendet:
 - Teilprothetik   (pro Nagel)                                  
                 (bei Nagelrissen und kl. Nagelverletzungen
                 oder Teilablösungen)                                                    
                           
 - Vollprothetik  (pro Nagel)                                 
                  (bei einem schwer geschädigten
                  oder bereits abgelösten Naturnagel)      

Aus der Geschichte:

Die Geschichte der Pediküre, bzw. medizinischen Fußpflege beginnt bereits im alten Ägypten 
im 16. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Im Papyrus Ebers (benannt nach dem damaligen Käufer Georg Ebers), einem „medizinischen Papyrus“, gibt es bereits Hinweise auf Fußpflege, bzw. die Verarztung von Leiden an den Füßen. So z. B. das Wort „Äb“ für Hühnerauge und diverse Zaubersprüche und Rezepte zur Behandlung, wie etwa der Vorschlag zur Behandlung von Hornhaut mit einer Pflasterzubereitung. Auch der Grieche Hippokrates und der Römer Plinius der Ältere sollen das Hühnerauge erwähnt und behandelt haben.

Die nächsten historischen Aufzeichnungen finden sich erst im Mittelalter Europas wieder; und zwar bei Paulos von Aigina. Dieser beschreibt die Behandlungsmethoden seiner Zeit und berichte so zum Beispiel vom „Brenneisen en vogue“. Allgemein kümmerte sich ab dem 12. Jahrhundert der neu entstandene Berufszweig des Baders auch um die Pflege von Füßen, so z. B. die Entfernung von Verhornungen und Warzen.

In der späteren Neuzeit waren es vor allem jüdische Emigranten, die sich der Fußpflege widmeten. So war es diesen in Deutschland und Österreich untersagt, ihr Handwerk auszuüben. Der „Beruf“ des Fußpflegers unterlag damals keiner Innung und so gingen sie dieser Beschäftigung nach. Schriften aus England und Frankreich aus jener Zeit belegen dies. Bekannte Fußpfleger dieser Zeit waren Abraham Durchlacher und sein Sohn Lewis Durchlacher. Letzterer schrieb drei Bücher zum Thema, darunter sein Hauptwerk „A Treatise of Corns“, welches fast 100 Jahre nach Veröffentlichung, im Jahr 1945 in den USA erneut erschien.

Im 20. Jahrhundert folgten schließlich diverse gesetzliche und medizinische Neuerungen, die zum Beruf des Fußpflegers führten und am 2. Januar 2002 im Berufsbild Podologie mündeten.

 
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